In Deutschland ist es mit Patriotismus ja nicht weit her. Was die Amerikaner allerdings für Aufnahmen produzieren, um ihr Nationalgefühl zu stärken, sollte man sich mal zu Gemüte führen. Der WFMU-Blog hat 18 dieser hyper-patriotischen Hit Singles zusammen getragen.
Die Hyper-Patriotic Hit Singles gibt's auch über meinen Podcast. Einfach diesen Link in eure Podcast-Software kopieren und los geht's!
03 November 2006
Tja, Halloween ist zwar vorbei. Doch möchte ich euch diese zwei Videos nicht vorenthalten. Alleine die Tatsache, dass man mit wenigen Mitteln und guten Ideen unterhaltsames Fernsehen machen kann, verdient Anerkennung.
Der WFMU-Blog hat einen weitschweifenden Artikel über Grusel-Schallplatten und Radiosendungen veröffentlicht. Besonderes Augen-(oder Ohren-)merk möchte ich auf das Album Drop Dead! von Arch Oboler legen: vollgepackt mit schrägen Stories und realistisch-ekligen Soundeffekten. Wer des Englischen mächtig ist , sollte hier gleich zuschlagen!
Die Tracks aus Drop Dead! von Arch Oboler gibt's auch über meinen Podcast. Einfach diesen Link in eure Podcast-Software kopieren und los geht's!
Geniale Idee! Baut euch eigene Dub-Tracks mit Hilfe von kleinen Flash-Spielchen. Mein Vorschlag: Jetzt noch das Mikro an den Rechner gesteckt und mit-improvisiert. Klickt einfach auf das Bild und genießt dieses tolle Konzept abseits der ausgetretenen Flash-Pfade!
MySpace als Karriere-Portal für aufstrebende Nachwuchs-Künstler? Ein 13jähriges Mädchen aus Los Angeles hat sich den MySpace Account http://myspace.com/sonymusicexec angelegt und es wirklich geschafft, mehrere Bands mit der Hoffnung auf einen Plattenvertrag zu sich nach Hause zu locken.
Ihre Slogans:
Über mich:
I am a very powerful executive at Sony Music and I can sign your band.
Wen ich gerne kennen lernen würde:
Other bands, preferably with cute guys in them.
Der Bassist der Band Fonix Cat, die auf diese Masche hereingefallen waren sagt: "Her profile was called 'sonymusicexec', how were we supposed to know it wasn't legit. I guess we should've realized she was a fake when she promised us free studio time and said she loved our music."
WFMU's Beware of the Blog schreibt: "Did you really think that a Sony record executive would select some dude with a pink and green mohawk as his #1 MySpace buddy?"
Applaus, Ashley! Solange sich Nachwuchs-Bands so blöd anstellen, haben sie auch nichts Besseres verdient.
Halloween soll gruselig sein, richtig? Jahr für Jahr stauben wir unsere alten dummen 50er und 60er Jahre Platten ab. Die sind dann zwar lustig aber keineswegs angsteinflößend. Oddio Overplay beauftragte Musiker aus der ganzen Welt, Halloween-Musik zu produzieren, die erschreckend und verstörend ist. Kein "Monster-Mash" sondern gruselige Sounds für ein teuflisches Halloween. Das Ergebnis ist CALLING ALL FIENDS! Some of these pieces will creep you right out of your skin.
Ich bin meinem Traum ein Stückchen näher gekommen und kann euch hiermit meinen ersten Podcast an's Herz legen. Na ja, eigentlich ist es kein richtiger Podcast im Sinne einer kleinen Radioshow, die ihr euch regelmäßig runterladen könnt, sondern eher eine kontinuierlich wachsende Sammlung von MP3-Files. Das ganze funktioniert so. Abboniert den Podcast mit dem unten stehenden Link. Ab sofort bekommt ihr regelmäßig von mir für gut befundene Tracks auf den Rechner!
Kopiert einfach diesen Link in Itunes oder die Podcast-Software eurer Wahl und schon kann's losgehen!
War letzte Woche auf einer Preview des neuen Borat-Films und ich muss sagen, dass das ein ganz heißer Anwärter auf meinen persönlichen Film des Jahres wird. Borat ist eine Kunstfigur des Ali G.-Erfinders Sacha Baron Cohen. Ein "kasachischer Reporter mit offensichtlich antisemitischem und chauvinistischem Gedankengut, der nach seinen Reportagen über Großbritannien in die Vereinigten Staaten geschickt wurde, um sämtliche Facetten des „American Way of Life“ zu dokumentieren."
Was dabei herauskommt ist genialste Satire. Hat man sich erstmal durch den etwas geschmacklosen Anfang geguckt, gewinnt der Film rapide an Tempo. Das Konzept von Borat ist es, seine Interviewpartner durch sein schlechtes Englisch, seine extremen Ansichten und dummen Fragen zu überraschenden Antworten zu bringen. Und das funktioniert extrem gut. Sei es der Cowboy, der alle Schwulen hängen lassen möchte, die Dinner-Gastgeberin, die Borat das Klo erklärt, als er mit einer vollen Tüte wieder vom Klo erscheint oder Pamela Anderson, die von Borat einen kasachischen Heiratsantrag bekommt. Wie versteckte Kamera, ohne dass man die Kamera verstecken musste - denn Borat ist schließlich Fernseh-Reporter.
Die Mischung zwischen der fiktionalen Rahmenhandlung und den dokumentarischen Interviewszenen funktioniert erstaunlich gut, da Borat nie aus seiner Rolle zu fallen droht. Besonders die Nackt-Kampfszene, die sich vom Hotelzimmer in die Hotellobby verlagert hat mich Tränen lachen lassen. Ich empfehle jedem, sich Borat im englischen Original anzusehen. Ist das gebrochene Englisch von Borat sowieso schon schwer zu übertragen, scheitert die deutsche Synchronisation hier spätestens an den Nicht-Schauspielern. Die Reaktion einer realen Person nachzuvertonen nimmt dem Film jedweden Humor. Das ganze wirkt gestellt und Schauspieler, die sich gegenseitig Streiche spielen sind eben nur halb so lustig, wie ein Schauspieler und ein unbedarftes Opfer.