Halloween soll gruselig sein, richtig? Jahr für Jahr stauben wir unsere alten dummen 50er und 60er Jahre Platten ab. Die sind dann zwar lustig aber keineswegs angsteinflößend. Oddio Overplay beauftragte Musiker aus der ganzen Welt, Halloween-Musik zu produzieren, die erschreckend und verstörend ist. Kein "Monster-Mash" sondern gruselige Sounds für ein teuflisches Halloween. Das Ergebnis ist CALLING ALL FIENDS! Some of these pieces will creep you right out of your skin.
Ich bin meinem Traum ein Stückchen näher gekommen und kann euch hiermit meinen ersten Podcast an's Herz legen. Na ja, eigentlich ist es kein richtiger Podcast im Sinne einer kleinen Radioshow, die ihr euch regelmäßig runterladen könnt, sondern eher eine kontinuierlich wachsende Sammlung von MP3-Files. Das ganze funktioniert so. Abboniert den Podcast mit dem unten stehenden Link. Ab sofort bekommt ihr regelmäßig von mir für gut befundene Tracks auf den Rechner!
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War letzte Woche auf einer Preview des neuen Borat-Films und ich muss sagen, dass das ein ganz heißer Anwärter auf meinen persönlichen Film des Jahres wird. Borat ist eine Kunstfigur des Ali G.-Erfinders Sacha Baron Cohen. Ein "kasachischer Reporter mit offensichtlich antisemitischem und chauvinistischem Gedankengut, der nach seinen Reportagen über Großbritannien in die Vereinigten Staaten geschickt wurde, um sämtliche Facetten des „American Way of Life“ zu dokumentieren."
Was dabei herauskommt ist genialste Satire. Hat man sich erstmal durch den etwas geschmacklosen Anfang geguckt, gewinnt der Film rapide an Tempo. Das Konzept von Borat ist es, seine Interviewpartner durch sein schlechtes Englisch, seine extremen Ansichten und dummen Fragen zu überraschenden Antworten zu bringen. Und das funktioniert extrem gut. Sei es der Cowboy, der alle Schwulen hängen lassen möchte, die Dinner-Gastgeberin, die Borat das Klo erklärt, als er mit einer vollen Tüte wieder vom Klo erscheint oder Pamela Anderson, die von Borat einen kasachischen Heiratsantrag bekommt. Wie versteckte Kamera, ohne dass man die Kamera verstecken musste - denn Borat ist schließlich Fernseh-Reporter.
Die Mischung zwischen der fiktionalen Rahmenhandlung und den dokumentarischen Interviewszenen funktioniert erstaunlich gut, da Borat nie aus seiner Rolle zu fallen droht. Besonders die Nackt-Kampfszene, die sich vom Hotelzimmer in die Hotellobby verlagert hat mich Tränen lachen lassen. Ich empfehle jedem, sich Borat im englischen Original anzusehen. Ist das gebrochene Englisch von Borat sowieso schon schwer zu übertragen, scheitert die deutsche Synchronisation hier spätestens an den Nicht-Schauspielern. Die Reaktion einer realen Person nachzuvertonen nimmt dem Film jedweden Humor. Das ganze wirkt gestellt und Schauspieler, die sich gegenseitig Streiche spielen sind eben nur halb so lustig, wie ein Schauspieler und ein unbedarftes Opfer.
Auch eins meiner absoluten Lieblingslieder mit einem beeindruckenden Video. Massive Attack durften sich damals übrigens nur Massive nennen, weil das britische Radio zur Zeit des Golfkriegs keine Tracks mit vermeintlich gewalttätigen Titeln spielen wollte.
Zitat: "Ich bin froh, dass ich durch die Gegend laufen kann, ohne hinter jeder Ecke einen Zombie erwarten zu müssen. Wäre ich dann nämlich auf diesen Ratgeber angewiesen, könnte ich mich gleich erschießen."